Zabelblitz #20
Hallo liebe Geocacher, wir haben einige schöne Mysteries gelegt, die in unbestimmter Zeit immer mal erweitert werden.
Bitte gebt acht beim bergen; macht es schön heimlich. Wenn etwas kaputt geht, klickt oben den Owner an, dann kommt ihr zum "Leger" des Caches.
.. und noch eine Bitte, verteilt die Favis in DIE Caches, die Euch besonders gefallen.
Bitte nicht alle in die #1. Aber nun gehts los...
Die Röderaue
Die Untere Röderaue beginnt im Süden zwischen Baudaer Mühle und Großem Gabelwehr bei Zabeltitz und erstreckt sich bis nach Spansberg hinter Gröditz. Östlich wird das Landschaftsschutzgebiet (LSG) begrenzt durch die Orte Zabeltitz, Treugeböhla, Raden, Frau-enhain, Gröditz, Nauwalde nahe der Großen Röder, im Westen durch Görzig, Koselitz und Tiefenau an der Kleinen Röder. Zwischen beiden Armen - mitten durchs Gebiet und ohne eine Ortschaft direkt zu berühren - fließt ab dem Gabelwehr die stark meliorierte Geißlitz als Hochflutrinne (das ursprüngliche Röderwildbett). Unser Gebiet umfaßt eine Fläche von 1770 ha, davon sind 38% Wald- und 11% Gewässeranteil und gehört der ebenen Höhenstufe an. Die landschaftliche Ausformung des Höhenniveaus beruht im wesentlichen auf eiszeitlichen Vorgängen.
Das ursprüngliche Landschaftsschutzgebiet "Röderaue" wurde in den Nachwendezeiten beiderseits der Röder bis zur Kienheide unterhalb Radeburgs erweitert.
Die Untere Röderaue besteht hauptsächlich:
- aus Flußauen (unter 100 m NN) mit fruchtbaren Böden, die aber bei landwirtschaftlicher Nutzung entwässert werden müssen,
- aus trockenen Talsandterrassen (100-130 m NN) mit niedrigen Bodenwertzahlen.
Bei ungenügender Entwässerung bilden sich in den Auen Flachmoore aus. Das gesamte Rödergebiet zwischen Zabeltitz, Frauenhain und Pulsen war ursprünglich eine solche Sumpflandschaft. Die rund zwei Dutzend Teiche um Frauenhain, Pulsen, Koselitz, Tie-fenau und Spansberg entstanden wohl schon durch die wassernahe Siedlungsweise der Sorben, durch die deutsche Kolonisierung sowie durch Melioration und Unterdükerungen der vergangenen Jahrhunderte.
Das Klima ist subkontinental. Das Nie-derschlagsmittel beträgt bei einer Jahresmitteltemperatur von + 8° C ganze 490 mm. Die Hauptwindrich-tung liegt bei NNW bis SW.
Im LSG Röderaue tritt das Grund-gebirge kaum in Erscheinung. Das geologische Bild wird hauptsächlich geprägt von Schotter und Kiesen der Endmoränen und von Talsanden in den Schmelzwasserrinnen. Ebenso gibt es in den Talauen auch Lehme der holozänen Ablagerungen.
Die natürliche Vegetation wird durch den Feuchten Waldziest, durch Stieleichen und Hain-buchenwald gebildet (Bereich um Zabeltitz) und tendiert stellenweise zum feuchten Erlen-wald (Schwarzerle, Esche, Sumpfeiche, Faulbaum) oder zum trockeneren Eichen-Buchenwald (Stieleiche, Hainbuche, Feldahorn). Des weiteren finden wir neben Maiglöckchen, Gemeinem Weißwurz und Schattenblümchen auch die gelben und weißen Buschwindröschen, das Scharbockskraut, die Goldnessel, den Waldziest, die Zittergras-segge und viele andere Pflanzen. Im Uferbereich der Teiche und Flüsse sind die Schwert-lilie, der Riesenampfer, die Gelbe Teichrose und verschiedene Weidericharten angesie-delt, aber auch Straußfarn, Königs-Rispenfarn und Schlangenwurz sind zu finden. Die Pflanzenvielfalt der Röderaue bildet somit den Lebensraum für viele seltene Tierarten, so für den Schwarzspecht, den Elbebiber, den Fischreiher und andere Tiere wie Niederwild, Kriechtiere und Lurche.
Verkehrsgünstig ist das LSG Röderaue gut erschlossen. Es führen eine Bahnlinie (Elster-werda-Riesa), die Bundesstraße B169 sowie einige Ortsverbindungsstraßen durch das Landschaftsschutzgebiet. Im Gebiet sind keine Industriebetriebe angesiedelt.
Die Landschaft atmet Ruhe aus. Äcker und Wiesen werden landwirtschaftlich bearbeitet.
Die großen Gehölzflächen werden meistens forstwirtschaftlich genutzt, ebenso die Teiche für die Binnenfischerei.
Die Röderaue findet ihre Fortsetzung mit den Schadenbergen und der Großenhainer Pflege im Osten, sowie mit dem Grödel-Elsterwerdaer Floßkanal nach Süd und Nord.
Quelle: Förderverein "Heimatpflege Röderaue" e.V. Zabeltitz, Heft "Zabeltitzer Heimat", Ausgabe 1 - "Unser Zabeltitz"
Auch in der Röderaue gibt es verschiedene Häuschen, je nach Bauart kommt ihr so auf die Koordinaten.

Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.
Achtet auf Muggel und sucht den Cache bitte nicht unbedingt Nachts!
Bitte tarnt den Cache wieder so wie ihr ihn vorgefunden habt.
Wenn es Probleme geben sollte, kontaktiert uns.
Nun viel Erfolg bei der Suche, wünscht Euch elchmaus & Team JKTB47812
