Erholungsort Friedrichroda
Der Kurpark
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Frage:
Wie nannte Buschmann seine erste 1821 gebaute Mundharmonika?
Beschreibung der Station

In Friedrichroda gibt es mehrere Parks. Der Puschkinpark wurde wie auch andere Kurparks zur Erholung der Gäste angelegt. Bepflanzte Grünanlagen durchzogen von befestigten Wegen laden zum Bummeln ein. Für die Trinkbrunnen wurden Trinkhallen errichtet und ein Musikpavillon bietet Gelegenheit den Konzerten zu lauschen. Schon früh wurde der heilsame Effekt der Musik beim Kuraufenthalt erkannt. Kurkonzerte gehörten schon immer zum festen Bestandteil der Kulturlandschaft in Friedrichroda. Der Musikpavillon trägt den Namen Friedrich Buschmann. Dieser hat eine für die Musikwelt interessante Erfindung gemacht. Er baute die erste Mundharmonika. Ursprünglich als Stimmhilfe für den Musikinstrumentenbau gedacht, bekam dieses Instrument später einen festen Platz in der Volks- und Heimatmusik. Nicht wegzudenken ist die Mundharmonika beim Blues.
Beschreibung des Adventure Labs

Erholungsort Friedrichroda
Mit dem Bau der Schauenburg durch Ludwig mit dem Barte um 1044 kam es zur Ortsgründung des heutigen Friedrichroda. Sein Sohn, Ludwig der Springer, erbaute die Wartburg bei Eisenach und gründete 1085 das Kloster Reinhardsbrunn. Seit dem 15. Jahrhundert gab es den Kupferbergbau, 1784 wurde die Marienglashöhle entdeckt. Friedrichroda erhielt im Jahre 1595 das Marktrecht und 1597 das Stadtrecht. 1837 kam der Gothaer Buchhändler Friedrich Christoph Perthes als erster Kurgast nach Friedrichroda. Zum eigentlichen Ruf als heilklimatischer Kurort kam Friedrichroda erst, als sich der Arzt Ferdinand Keil 1844 niederließ und andere Mediziner auf den Ort aufmerksam machte. In der Folge entstanden Kliniken, Pensionen, Häuser und Parks für Kurgäste. Heute ist Friedrichroda einer von 16 zertifizierten Heilklimatischen Kurorten bundesweit.
Wir wollen nun eine kleine Erkundungstour durch die Kurgeschichte der Stadt beginnen.